Im Jahr der Industriekultur 2020 wird in Museen, auf Veranstaltungen und an industriekulturell besonders geprägten Orten sachsenweit diese Besonderheit der sächsischen Geschichte präsentiert. Das Themenjahr wird die bestehende Vielfalt aller industriekulturellen Aktivitäten, ihre Bandbreite und die regionalen Besonderheiten sicht-bar machen. Diese werden auf dem Webportal www.industriekultur-in-sachsen.de veröffentlicht und verlinkt. Für die gemeinsame Vermarktung der industriekulturellen Projekte wurde als Dachmarke die Word-Bild-Marke „Jahr der Industriekultur 2020“ entwickelt. Unter dieser Dachmarke können industriekulturelle Angebote vermarktet werden. Vor wenigen Monaten hat die Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen die Federführung für das Themenjahr übernommen. Die Koordinierungsstelle wird Information, Beratung, Förderung, Vernetzung und Koordinierung intensivieren und durch gezielte Maßnahmen zur Beteiligung von Akteuren, Öffentlichkeitsarbeit und Vermarktung ergänzen. Ab 2019 ist darüber hinaus für zwei Jahre eine Aufstockung des Förderprogramms für industriekulturelle Projekte bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen vorgesehen. Im Regierungsentwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 wurden statt der bisherigen 150.000 Euro pro Jahr nun jeweils 300.000 Euro eingeplant. Zudem werden Veranstaltungsformate, Programme und Preise für 2020 gezielt auf das Thema Industriekultur ausgerichtet.

  • Ansprechpartner:

Koordinierungsstelle Sächsische Industriekultur bei der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
Dr. Dirk Schaal
Karl-Liebknecht-Straße 56, 01109 Dresden
Telefon: +49 (0)351 8848-35, Telefax: +49 (0)351 8848-016
E-Mail: industriekultur@kdfs.de