Die lokale freie Szene und der europäische Gedanke. Was kann die Kulturhauptstadtbewerbung für die freie Szene in Dresden tun? Und was kann die freie Szene zur Bewerbung beitragen? Das Netzwerk Kultur Dresden lädt am 21.01.2018 von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr gemeinsam mit dem Kulturhauptstadtbüro Dresdens zum dritten Workshop zu den Themenfeldern der Bewerbung in die Motorenhalle ein. Im ersten Durchgang ging es um Produktions- und Kulturräume in der Stadt. Im zweiten stand der Heimatbegriff Heimat und die Frage nach dem bleiben können oder gehen müssen im Zentrum. Der dritte Teil beschäftigt sich nun mit dem Europagedanken und der Frage, was wir in Dresden damit zu tun haben (können). Gleichzeitig wird der Impuls aus der Veranstaltung am 7. November in der scheune aufgegriffen, bei der es um die Frage der politischen Rahmenbedingungen in der Stadt und ihre Mitgestaltung ging. Ein Fazit des Abends war die Notwendigkeit, uns als freie Szenen besser selbst zu organisieren und in manchen Belangen mit einer vernehmbaren Stimme zu sprechen. “Wir verbinden also zu dem Workshop zwei Stränge: Die Bedeutung der Kulturhauptstadtbewerbung für die freie Szene Dresdens und und die Bedeutung Europas und seiner Werte hier vor Ort. Nach einem Impulsvortrag soll in Arbeitsgruppen diskutiert und gearbeitet werden: o AG 1: Selbstorganisation der freien Szene um sich auch in den Bewerbungsprozess zur Kulturhauptstadtbewerbung einbringen zu können. Ansätze, Ideen, Diskussion, Verabredungen, Kommunalwahl 2019 Zu dieser AG sind besonders Vertreter*innen von Netzwerken, Dachverbänden, Vereinigungen etc. eingeladen mit zu wirken. o AG 2: Wie kann Dresden mit Europa zusammen gebracht werden? Künstleraustausch, gemeinsame Projekte, Wertediskussion, Zukunftsängste, Europawahl 2019 ”
Frank Eckhard, riesa efau. Kultur Forum Dresden

Foto Nils Brabandt