Während der letzten zwei Jahren hatte die KFDK (Koalition Freie Darstellende Künste) – Dresden das Positionspapier „ZWEI für Dresden“ erarbeitet. Die aus Mitgliedern*innen des LDKS bestehende Koalition fordert darin die Berücksichtigung der HUG (Honoraruntergrenze) bei der Projektförderung und brachte umfassende Änderungsvorschläge der Förderinstrumente ein, um der zunehmenden Prekarisierung der professionellen, freien Darstellenden Künste bereits auf kommunaler Ebene entgegenzuwirken. Doch der Dresdner Haushalt für di Freien Darstellenden Künste steht auf der Kippe! In zahlreichen Fachtagen und Diskussionsrunden wurde mit viel Unterstützung der Dresdner Stadträte von Rot-Rot-Grün, dem Kulturamt Dresden, der Sächsischen Akademie der Künste sowie HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste auf das Positionspapier „ZWEI für Dresden“ aufmerksam gemacht und für die Forderungen geworben – was schließlich zum Vorschlag einer Erhöhung im Haushalt der Darstellenden Künste führte. Doch ein Vorschlag ist leider noch kein Beschluss und an dieser Stelle wird es spannend. Denn erst am 13. Dezember wird der Haushalt in Dresden beschlossen und ausgerechnet in der vergangenen Woche verließen drei Dresdner Stadträte die SPD-Fraktion. Damit steht die rot-rot-grüne Mehrheit für einen Haushaltsbeschluss zugunsten der Freien Darstellenden Künste auf der Kippe. Eine brisante Situation für Dresden!

Aus: Julia Amme LDKS-Newsletter